Aufzeichnung, Dokumentation und Fotos
Videoaufzeichnung und ausführliche Informationen
Das Jahrestreffen vom 20. und 21. Mai 2026 wurde live übertragen und steht nun als Aufzeichnung auf YouTube zur Verfügung. Ergänzend finden Sie die Präsentationen der Referenten, ausführlichere Informationen sowie eine Auswahl an Fotos der Veranstaltung.
Beiträge der Referenten und Zusammenfassung
Die Beiträge (Präsentationen, Dokumente und weitere Informationen) werden zur Verfügung gestellt, um einen umfassenden. Einblick in die behandelten Themen zu ermöglichen und die im Rahmen der Tagung ausgetauschten Erkenntnisse weiter zu verbreiten.
Europäische Kommission – DAC
- Abschluss des Programmplanungszeitraums 2014–2020 für den EFRE, den ESF und den EAFRD
- Wichtigste Feststellungen im Anschluss an die Analyse der Zuverlässigkeitspakete der EFRE- und ESF+-Programme für den Rechnungszeitraum 2024–2025
- Von den Verwaltungsbehörden auf EU-Ebene gemeldete Fehlerarten – 2024–2025
- Weitergabe von Feststellungen – Öffentliches Auftragswesen und OSC
- Modalitäten der Einzigen Prüfung
- Nationale und regionale Partnerschaftspläne – Der Zuverlässigkeitsrahmen
- Arachne+ – Inbetriebnahme des Dienstes
- Anfragen der regionalen Prüfbehörden – Programmplanungszeitraum 2021–2027
- Nicht kostenbezogene Finanzierungen
- Anfragen der regionalen Prüfbehörden – Programmplanungszeitraum 2021–2027
Annia Giorgi Rossi – Prüfbehörde der Region Kampanien
Grazia Terranova – Prüfbehörde der Region Sizilien
Barbara Mascioletti – Prüfbehörde der Region Abruzzen
MEF – Staatliche Rechnungsführung
Cristina Colombo – Prüfbehörde der Region Lombardei
Europäische Kommission – DAC
Mauro Calogiuri – Prüfbehörde der Region Apulien
Cristina Colombo – Prüfbehörde der Region Lombardei
Pasquale Gidaro – Prüfbehörde der Region Kalabrien
Am 21. Mai ging im Kurhaus in Meran das von der Prüfbehörde der Autonomen Provinz Bozen organisierte Jahrestreffen 2026 der Prüfbehörden für aus europäischen Fonds kofinanzierte Programme zu Ende.
An der Tagung nahmen Vertreter der Europäischen Kommission, des Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen – IGRUE, des Rechnungshofs, des Gebietsrechnungsamts des Staates in Bozen sowie der nationalen und regionalen Prüfbehörden teil.
Die Veranstaltung stellte einen der wichtigsten Anlässe für den fachlichen und institutionellen Austausch über die Prüf- und Kontrollsysteme der von der Europäischen Union finanzierten Programme dar.
Inhalte des Austauschs
Im Mittelpunkt der Beratungen standen:
- der Abschluss der Programmperiode 2014–2020
- der Beginn der Aktivitäten im Rahmen der Programmperiode 2021–2027
- die Weiterentwicklung der Kontrollsysteme
Programmperiode 2014–2020
Die Programmperiode 2014–2020 wurde erfolgreich und ohne Mittelverlust abgeschlossen. Dieses Ergebnis bestätigt die Fähigkeit der Landesverwaltung und der beteiligten Strukturen, den gesamten Umsetzungszyklus der Programme von der Verwaltung über die Zertifizierung der Ausgaben bis hin zum Abschluss zu begleiten.
Im Zeitraum 2014–2020 betraf die Audittätigkeit die drei Programme ESF, EFRE und Interreg Italien–Österreich. Insgesamt wurden Ausgaben in Höhe von rund 101 Millionen Euro geprüft und 345 Kontrollen durchgeführt. Im Rahmen der Prüfungen wurden Unregelmäßigkeiten in Höhe von insgesamt rund 2,2 Millionen Euro festgestellt.
Programmperiode 2021–2027
Für den Zeitraum 2021–2027 beläuft sich die Gesamtausstattung der wichtigsten europäischen Programme im Land Südtirol auf rund 490 Millionen Euro:
- rund 246 Millionen Euro für den EFRE
- rund 150 Millionen Euro für den ESF+ und rund 91 Millionen Euro für Interreg Italien–Österreich.
Die ersten Ausgabenzertifizierungen erfolgten im Herbst 2025. Die Kontrollen der Prüfbehörde zur neuen Programmperiode sind bereits im Gange.
Rolle der Prüfung und Perspektiven
IIm Verlauf des Treffens wurde die Bedeutung der Prüftätigkeit als Kontrollinstrument hervorgehoben, um Folgendes zu gewährleisten:
- Ordnungsmäßigkeit und Rechtmäßigkeit der Ausgaben
- die allgemeine Zuverlässigkeit der bescheinigten Mittel
- Stärkung der Verwaltungs- und Kontrollsysteme
Zudem wurde betont, dass die zunehmende Komplexität der Rechtsvorschriften, die Digitalisierung der Prozesse und die Weiterentwicklung der Informationssysteme immer gezieltere Kontrollinstrumente erfordern, die in der Lage sind, die verfügbaren Daten optimal zu nutzen und die Prüfungen auf die Bereiche auszurichten, die den größten Risiken ausgesetzt sind, wobei der Verwaltungsaufwand für die Begünstigten so weit wie möglich reduziert werden soll. In diesem Zuge kann auch die künstliche Intelligenz – sofern sie verantwortungsbewusst, rückverfolgbar und unter angemessener Kontrolle des Menschen eingesetzt wird – eine nützliche Unterstützung darstellen, um die Fähigkeit zur Analyse zu stärken und die Wirksamkeit der Kontrollen zu verbessern.
Die Zusammenarbeit zwischen Prüfbehörde und Verwaltungsbehörde wurde als grundlegendes Element zur Vermeidung von kritischen Situationen und zur Verbesserung der Gesamteffizienz des Kontrollsystems hervorgehoben.
Letzte Aktualisierung: 25/06/2026

















